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Wilde Naturparadiese in Bayern

Deutschland besitzt insgesamt 14 Nationalparks, 90 Naturparks und zahlreiche Biosphärenreservate. Um den Titel Nationalpark erlangen zu können, muss ein Gebiet mindestens 100 km² umfassen. Nationalparks besitzen außerdem herausragende Tier- und Pflanzenpopulationen. Der Schutz seltener Arten steht im Vordergrund. Gleichzeitig haben sich Nationalparks zur Aufgabe gestellt, die schützenswerte Tier und Pflanzenwelt in besonderem Maße für den Menschen zugänglich und erlebbar zu machen. Von den 14 deutschen Nationalparks liegen zwei in Bayern.

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationalpark Bayerischer WaldDer NP Bayerischer Wald wurde 1970 als erster Nationalpark in Deutschland gegründet. Die Idee lautete "Natur Natur sein lassen" und mit dieser Natur war der größte zusammenhängende Wald Europas gemeint. Durchsetzt von Mooren, Bergbächen und Seen ist der Bayerische Wald noch tiefste Wildnis, wo sich Fuchs und Bär noch "Gute Nacht" sagen. Normalerweise bekommt man diese schönen Tiere kaum zu Gesicht. Eine Aufgabe des Nationalparks besteht allerdings darin, menschlichen Besuchern die Tierwelt nahe zu bringen. Dies geschieht durch die Anlage großzügiger Freigelände, die Rotwild, Raubkatzen und Bären ein Leben unter natürlichen Umständen ermöglichen.
Außerdem befinden sich auf dem Gelände des Nationalparks mehrere kulturgeschichtliche Museen zum Leben im Bayerischen Wald.
Direkt an den Nationalpark grenzt der Naturpark Bayerischer Wald. Beide Gebiete zusammen sind der ideale Boden für einen Wander- und Erholungsurlaub in den Bergen. über die Grenze zu Tschechien hinweg setzt sich das Waldgebiet im tschechischen Nationalpark Sumava fest.
Damit ergebt sich ein geschlossenes Gebiet von rund 1.000 km² geschützter Wälder, Wiesen und Moore.
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark BerchtesgadenBerchtesgaden ist der einzige Nationalpark in den Alpen. Zu den landschaftlichen Attraktionen des Nationalparks zählt der Watzmann mit seinem Gipfel von 2.713 Höhenmetern und der Königssee, der mehr als 600 m über dem Meeresspiegel liegt.
Die Hochgebirgslandschaft von Berchtesgaden ist von einer außerordentlichen Vielfalt geprägt. Hunderte Tierarten und noch mehr Pflanzenarten, darunter allein zweitausend verschiedene Pilze, leben und gedeihen in der alpinen Bergwelt.
Eine regelrechte Schatzkiste der Natur ist das Biosphärenreservat, das auch den Kern des Nationalparks ausmacht. Es wird von zahlreichen Gebirgsbächen und Flüssen durchströmt, und bildet mit seinen fruchtbaren Böden einen idealen natürlichen Lebensraum.

Und dies gilt natürlich auch für erholungssuchenden Urlauber. Der Grundgedanke des Nationalparks ist schließlich, die unberührte Natur zum Wohle des Menschen zu erhalten. So zieht es jährlich über eine Millionen nach Berchtesgaden. Dem Aktivurlauber stehen ganz 230 km Wanderwege offen, um die Höhenluft auf sportliche Weise zu genießen. Man kann aber auch einfach bei einem Badeurlaub am Königssee relaxen.
http://www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de/

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